Das ist eine Seite über meinen Schatz

für meinen Schatz

 

Ja wo soll ich da nur anfangen?

Ich denke mal am Anfang ....lol

Kennen gelernt haben wir uns 2002 bei ChatRadioLive im Radioraum und 2003 real beim Chattertreffen in Waltershausen. Naja da war er noch in anderen Händen wie auch noch weitere 2 Jahre.Er ist Jahr 2004/2005 entwickelte sich so eine Art Freundschaft, wir telten, wenn uns danach war, ich besuchte ihn mal, alles rein freundschaftlich.

Wir verbrachten ein schönes Wochenenden zusammen, waren bei einem super Countryabend mit Freunden aus Treuchtlingen.In der nächsten Zeit wurde dann der Kontakt etwas schwächer, aber irgend wann war er wieder da und ja was soll ich sagen, mit einemmal waren wir zusammen.

Er kam zu mir eigentlich nur übers Wochenende, aus einem Wochenende wurde naja wie soll ich sagen ein ganzen Leben. Er fuhr nach dem Wochenende wieder nach Hause, war aber am nächsten Tag schon wieder bei mir und so kam es, das er ganz bei uns blieb.

Wir schmiedeten Zukunftspläne, suchten eine gemeinsame Wohnung.

Ja und dann passierte das Unglück, 1 Woche bevor wir umziehen wollten. Eines Abends klagt er zuerst über Rückenschmerzen, die dann zur Brust vorzogen. Ich rief den Notarzt und er wiederrum gleich den Sanka. Der Notarzt bzw. Bereitschaftsarzt verkabelte ihn gleich noch zu Hause und meinte Herzinfakt!!!!!!!!!

Und so ging es um 22 uhr ab ins Krankenhaus........... ich fuhr dem Sanka hinterher und als wir im Krankenhaus ankamen, sagte der Arzt dort gleich: ab auf die Intensiv.

Ich durfte da nicht mit rein und so vergingen std der Angst, die ich alleine in dem sterilem Krankenhaus verbringen musste. So gegen 5 Uhr morgens kam endlich ein Arzt, der mir dann sagte, Thomas hätte einen schweren Herinfakt gehabt. Beim Kathäder setzen wäre sein Herz 5 mal stehen geblieben. Sie bekamen es immer wieder hin, wobei sie ihn einmal reanimieren musste. Durch die ganzen Untersuchungen musste er sich übergeben und das alles ging in die Lunge. Er würde nun in einem künstlichen Koma liegen damit sich der Körper besser erholen könnte. Ausserdem musste er 24 Std an der Dialyse hängen, weil sie ihm soviel Kontrastmittel spritzen mussten, damit sie allen einsehen konnten. Der Arzt konnte mir auch nicht sagen, ob Thomas das überhaupt schafft und überlebt, das würden die nächsten Std oder Tage zeigen. An diesem frühen Morgen durfte ich nicht mehr zu ihm, also fuhr Tränenüberströmt nach Hause, weiss gar nicht wie ich das überhaupt geschafft habe. Zu Hause lagen meine 3 Kids auf der Couch und wurden sofort wach, als ich reinkam. Als sie mich so sahen. mussten sie alle 3 mitweinen und wir trösteten uns gegenseitig.

Am nächsten Tag fuhr ich trotz Umzugstress ins Krankenhaus. Ich hatte Angst was mich erwarten würde und die Schwestern auf der Intensivstation sagten schon ich solle nicht erschrecken, da er an küstlich beatmet wird und das alles. So ging ich in das Zimmer und da lag mein Schatz. An Maschinen und Schläuche angeschlossen. Ein ständiges Gepipse der Geräte. Ich wusste nicht was ich machen sollte, die Schwester merkte das und sagte ich solle mich ganz normal verhalten, mit ihm reden, sie wissen zwar nicht 100%ig ob die Patienten es hören, aber bei manchen hätte es geholfen. Ich setzte mich also an thomas sein Bett, nahm seine Hand und stammelte vor mich hin. Ich konnte nur da sitzen ihn anschauen, ihn streicheln. So verbrachte ich 7 Tage, an seinem Krankenbett, nebenbei zog ich um und renovierte meine alte Wohnung.

Nach 1 Woche sagte mir der Arzt das sie in nun so langsam aufwachen lassen, um zu sehen wie es bei ihm aussieht. Leider war ich nicht dabei als er aufwachte, obwohl ich das so gerne wollte, aber das konnte man im vorraus nicht genau sagen, wann das sein würde.

Ich ging auf der einen Seite überglücklich ins Krankenhaus als der Anruf kam, er wäre wach, auf der anderen Seite auch mit einem beklämmenden Gefühl, weil ich nicht wusste wie es weiter gehen würde. Geht alles gut, wenn er von der Maschine weg ist? Viele Fragen gingen mir auf der Fahrt ins Krankenhaus durch den Kopf. Dann war ich da, ich betrat die Intensivstation und ging in Richtung Zimmer. Da lag mein Schatz, ohne Beatmungsschlauch. die Augen offen, aber noch unter einer Sauerstoffmaske. Ich war überglücklich ihn so zu sehen. Er stellte natürlich Fragen über Fragen, obwohl er nicht viel reden sollte, da er noch Schmerzen vom Schlauch hatte.

So verging nochmal eine Woche bevor er von der Intensivstation auf die normale Station verlegt wurde und nun auch die Kids Thomas endlich wieder sehen konnten. Thomas war das Gespärchsthema Nummer 1 im Krankenhaus, weil keiner damit gerechnet hatte, das er das wirklich überleben würde. Als wir auf der normalen Station besuchten, sah er aus, als hätte er nicht 2 Woche auf der Internsivstaion hinter sich wo er ums Leben kämpfte.

Naja damit war aber noch lange nicht alles ausgestanden, denn er brauchte Bypässe und das gleich 3 an der Zahl. So stand ihm nochhmal ein Krankenhausaufendhalt bevor, allerdings nicht bei uns hier sondern in München und anschließend 3 Wochen Reha. Kurz vor Weihnachten 2005 bekam er seine Bypässe und dann auf die Reha, die nicht weit weg von uns war. Und so konnten wir ihn in der Reha dann paar mal in der Woche besuchen.

Leider war es mit den Bypässen allein nicht getan, weil Thomas sein Herz zu oft stehen blieb. Also stand nochmals eine Op bevor, indem ihm ein Defribilator eingesetzt werden sollte, der dem Herz einen Stromschlag versetzt sobald es stehen blieb. Leider hatten wir bis dahin einige Wochen voller ANgst vor uns. Tagsüber bekam man das ja mit wenn es wirklich stehen bliebe, aber Nachts? Wie geht man ins Bett mit der Angst, man könnte morgens aufwachen und ist nicht mehr! Ich weiss nicht wie wir das überstanden haben, aber wir haben es geschafft. Er bekam den Defi eingesetzt. Somit waren wir vorerst eine Sorge los.

Leider hatte Thomas nach diesem Herinfakt nur noch eine Herzleistung von 30% und es ging ihm dementsprechen. Und er kam 2006 nochmal nach München ins Krankenhaus um ihn eventuell auf die Liste für ein Spenderherz zu bekommen. Er musste unzählige Untersuchungen über sich ergehen lassen, weil es muss ja alles überprüft werden, jeder Wert musste ermittelt werden, jegliche Infektionsgefahr vom eigenen Körper gebannt werden. Er hatte das glück auf die Liste zu kommen, aber nur sehr weit hinten, was heisst das es Jahre dauern kann, bis er ein Spenderherz bekommen kann.

Nun sind wir im Jahr 2007 und die Herzleistung ist auf 8% gesunken und mein  Schatz ist wieder in  München in der Klinik, nachdem er hier zu seiner Ärztin gegangen ist, weil ihn immer s oft schwindelig geworden ist und er auch extreme Hitzewallungen hatte. Die Ärztin hat gleich den Sanka gerufen und er durfte erst gar nicht mehr nach Hause. So verbrachte er nun 1 Woche in unserem Krankenhaus, dann ging es ab nach München weil sie die hochlistung erreichen wollten. Das hieß für Thomas wieder alle Untersuchungen über sich ergehen lassen und das wir uns nur 1 mal in der Woche sehen können. Dafür haben wor 3-4 mal am Tag telefoniert. Der erste Antrag zu Hochstufung in der Liste wurde abgelehnt, aber die Ärztin gab nicht auf und probierte es nochmal und bei diesemmal hatten wir Glück und die Hochstufung wurde von Holland genehmigt. Für Thomas heisst das nun so lange im Krankenhaus zu bleiben, bis ein Spenderherz für ihn gefunden wurde und das kann dauern................:-(. Zum Glück darf er die Lange Zeit wieder in unserem Krankenhaus verbringen weil München einen Bettenmangel hat und ich kann ihn wieder jeden Tag besuchen.

Alles weitere was passiert werdet ihr in Kürze hoffendlich hier wieder lesen können.

bis dann!!!

 

aktuallisierung am 20.12.2007

nun ist thomas schon fast 4 monate im Krankenhaus........ eine verdammt lange Zeit für uns alle...........aber leider nicht zu ändern. Ihr wollt sicher wissen was sich in dieser langen Zeit so alles getan hat.

Im Grunde genommen hat sich fast nichts ereignet in dieser Zeit. Thomas liegt hier bei uns im Krankenhaus auf der Privatstation und langweilt sich zu Tode, weil er ja allein nix machen darf, nichtmal runter zum Kiosk sich eine Zeitung holen. So verbringt er nun knappe 4 Wochen immer hier  bei uns im KH bevor er immer für 4 Tage nach München muss, zu den monatlichen Untersuchungen, die dann wieder nach Holland geschickt werden und die dann entscheiden, ob Thomas auf der Liste bleibt oder nicht. Beim letzten mal mussten wir schon bange sein, da ein Wert zu gut war, das alles umsonst war, denn wenn Holland die Listung abegelehnt hätte, wäre Thomas zwar nach Hause gekommen, aber in der Liste wieder weit nach hintern gerutscht. Das waren bange 24 Std, bis wir die Nachricht bekamen, Thomas bleibt weiter auf der Liste und kommt aus München wider zurück in unser KH.

Jetzt sind wir 4 Tage vor Weihnachten und wir dachten wir könnten Thomas wenigstens für ein paar Stunden am Hl.Abend rausholen, damit er bei uns sein kann. Am Anfang waren die Ärzte auch dafür, wenn er auf eigene Verantwortung rausgeht. Aber leider ändern auch ärzte ihr Meinung, wenn der Allgemeinzustand des Patieten es nicht zu läßt. Thomas bekommt oftmals zu wenig Luft und muss mehrmals am Tag an den Sauerstoff, dann stimmen mal irgend welche Werte nicht, die aber stimmen sollten. somit muss Thomas über Weihnachten doch in KH bleiben und darf nicht nach Hause.

Wir werden am 24.12 am nachmittag zu ihm reinfahren und mit ihm auf der Station ( wo ein wunderschöner Weihnachtsbaum steht) eine kleine Bescherung machen, bevor die richtige dann bei uns zu Hause stattfindet im Kreise meiner ganzen Familie.

Am 27.12 muss Thomas dann auch schon wieder nach München für die nächsten 4 Tage, wieder alle Untersuchungen über sich ergehen lassen, die leider eben nur München als Transplantationszentrum machen darf. ja und dann entscheidet sich wieder, was weiter mit ihm passiert, bleibt er auf der Liste oder nicht. Aber das werde ich euch dann im neuen jahr erzählen.

 

So Weihnachten liegt hinter uns und wir haben mit Thomas im Krankenhaus für ein paar stunden gefeiert. Hier mal ein paar Bilder die wir gemacht haben:

   

 

den Jahreswechsel musste Thomas logischer Weise leider auch im Kh verbringen, zwischenzeitlich war er auch wieder in München zu den mlnatlichen Untersuchungen. Das neue Jahr begann allerdings für thomas und mich wie das alte aufgehört hatte, wir warten immer noch auf Spenderherz für Thomas. Es sind nun schon 5 Monate die er im Krankenhaus verbingen muss und wartet und wartet und nichts tut sich. In dieser Zeit verschlechtern sich Werte, werden wieder besser und wieder schlechter. Die Luft geht ihm aus und er muss an den Sauerstoff, der Salzgehalt ist zu niedrig und er muss fleißig Brez`n und Salzstangerl essen, aber selbst das hilft nicht den Wert hinzubekommen. Auch zunehmen darf er nicht, denn er muss sein Gewicht halten. Es muss ja alles stimmen, wenn der Anruf kommt wir haben ein Herz für sie. Wir hoffen das dieser Anruf bald kommt, aber da in Deutschland leider Gottes die Leut ihre gesunden Organe lieber verbrennen lassen oder unter der Erde vergammeln, anstatt kranken Menschen zu helfen, werden wir wohl noch Geduld aufbringen müssen und warten. Ich hoffe nur Thomas hält so lange durch.

 

Freitag, den 25.01.2008

nun sind 6 Monate vorbei und es passiert, was wir eigentlich nicht erhofft haben, Holland hat die weitere Notfall-Listung von Thomas verneint, weil zwei Werte zu gut sind. Hatten wir ja schon mal ganz am anfang, aber jetzt nach 6 Monaten verliert man den Glauben an alles Gute. Da verbringt mein Schatz 6 Monate in einem Krankenhaus und dann soll alles vorbei sein, ohne das man ihm geholfen hat? Wie zerstört wir alle sind, könnt ihr euch sicher denken, ganz besonders Thomas, der das alles auf sich genommen hat, ohne seine Familie solange auszuharren und nun? Nun soll alles vorbei sein? Nur weil 2 Gutachter meinen mit den zwei guten Werten hat er auf der Liste nix mehr verloren? Ich weiss es gibt Leut die vll noch schlechter dran sind als Thomas, aber warum gibt man den Menschen erst Hoffnung, wenn man sie ihnen dann wieder nimmt, besonders nach so langer Zeit. Ich versteh die Welt nicht mehr!

Naja heut ist Montag und das Team in München, versucht es heute erneut in Holland, wenn es diesmal auch verneint wird, dann kommt mein Schatz nach Hause........... auf der einen Seite freue ich meinen Schatz endlich wieder bei mir zu haben, auf der anderen Seite, leider die Bedenken, wir es das aushält, wo er fast nichts machen kann, denn ich denken mal die herzleistung wird noch schwächer als 8 % sein, wie bei Einlieferung ins Krankenhaus vor 6 Monaten. Was kann man mit sowenig Herztätigkeit noch tun? Nichts! Es ist oder wird ein Katz und Maus-Spiel. Aber ich geb die Hoffnung nicht auf, das diesmal von Holland aus eine gute Nachricht kommt und Thomas weiter auf der Notfall-Liste bleibt und dann auch schnell ein herz für ihn gefunden wird.

Danke an alle Freunde, die heute Daumen drücken wollen............ich hoffe so das das alles was nützt.

ich werde euch berichten, wie Holland entschieden hat......... bis dann.

So Holland hat nun entschieden................leider gegen uns bzw. gegen Thomas, weil zwei Werte zu hoch bzw zu niedirg waren und er somit nicht weiter auf der Notfall liste sein darf. Thomas wird nun mit einem Krankentransport nach Hause gebracht. Die 6 Monate auf der Notfallliste und damit auch der Aufendhalt im Krankenhaus über diese lange Zeit war für die Katz, denn diese 6 Monate werden ihm für den Fall das er noch mal Notfallgelistet wird, nicht angerechnet. Was das für den Patienten bedeuten, bedenken diese Gutachter nicht. Thomas ist am Boden zerstört, und wir als seine Familie natürlich auch . Aber wir freunen uns, wenn Thomas endlich wieder bei uns sein kann und wie sehr sich Thomas freut, brauche ich, glaube ich gar nicht zu erwähnen, nach so langer Zeit.

Ja nun ist Thomas fast 6 Wochen wieder zu Hause, es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Das heisst, die Schwindelanfälle sind weiterhin vorhanden, dazu kommen Krämpfe in den Beinen we auch in den Händen die in unregelmäßigen Abständen auftreten. Die Ärztin hatte schon Bedenken, das bei den ganzen Tabletten die er über den Tag verteilt zu sich nehmen muss, nun auch die Nieren versagen könnten. Daher eine Blutuntzersuchung, wo aber zum Glück raus kam, das die Nieren NOCH funktionieren. Wir haben tief durchgeatmet, denn sonst hätte Thomas auch noch die Dialyse über sich ergehen lassen müssen. Hoffen wir mal das das so bleibt.

Alles weiter wieder hier.

-----------------------------------------------------------

Wir schreiben mittlerweile

den 01.04.2009

und es gibt wieder neues zu ebrichten.

Seit gestern 31.03. ist mein Schatz wieder im Krankenhaus. Wir bzw er hatte gester einen Termin bei unserer Ärztin, den wir gemacht hatten, weil es meinem Schatz nicht gut ging, bzw geht. Es fehlt im die Luft, bei der kleinsten Arbeit die er macht, gerät unter Atemnot. Dazu kamen Schmerzen in der Brust, das waren allein Anzeichen genug für usnere Ärztin ih wieder ins KH einzuweisen. Wir hatten schon im Vorfeld mehrmals darüber geredet, wo er denn in Hinsicht auf seine Beschwerden besser aufgehoben wäre, da er auchnie freiwilligwieder ins Kh gegangen wäre. Aber unser Ämgste die jeder auf seine eigene Art hat nahmen überhand. Er hatte Angst bzw hat immer noch die Angst abends einzuschlafen, denn es könnte ja das letzte Einschlafen sein ............... ich hatte Angst zum einem am Morgen neben meinem toten Mann auf zu wachen und ihn vll wenn ich aus der Arbeit heimkomme zu hause regeungslos vorzufinden.

Naja nun ist er im Kh und nun geht es nur noch drum, bleibt er hier in Kaufbeuren oder muss er nach München.Aber das wird sich vll in den nächsten Tagen ergeben. Mal sehn, ich werde wieder berichten sobald sich was verändert hat.

 

 

So das KH hat er wieder verlassen, da es ihm leider zu "gut" geht, um weiter im KH zu bleiben.

 

 

 

 

Aktuallisierung am 05.10.2009

 

 

Tja in den letzten Monaten hat sich leider nicht viel verändert. Mein Schatz ist nach wie vor zu Hause und ein Spenderherz leider nicht in Aussicht, weil es zu wenige Spender in Deutschland oder überhaupt gibt. Leider muss ich da nur sagen. Warum weden Menschen erst dann zum Spender bzw besorgen sich so einen Ausweiss, wenn in der eigenen Familie erst ein Organ gebraucht wird??????  Was macht es für einen Sinn wenn die Organe im Ofen vebrennen oder unter der Erde vergammeln, wenn doch ein oder mehrer Menschenleben damit geretten werden könnten, grade wo man heute medizinisch so weit ist. In den letzten Monaten ging es meinem Schatz mal schlecht mal gut, kurze KHbesuche waren auch dabei, aber nur von kurzer Dauer.

 

 

Auch heute musste ich ihn wieder ins KH bringen bzw der Krankenwagen. Ich bin seit paar Tagen erkältet und er hat sich leider angesteckt. Wäre ja noch nicht ganz so schlimm gewesen, aber leider wurde er beim Besuch der Toilette um sich zu übergeben unmächtig. Als er mir das sagte, rief ich gleich unsere Ärztin an und die wiederum den Krankenwagen und auch die Klink. Ja nun liegt er da nun und wir wiessen noch nciht, wodurch das kurze Wegtreten herbeigerufen wurde. Kam es vom Herz ? oder doch nur vom Infekt? Auf die Antwort muss ich leider bis morgen warten wenn ich meinen Schatz wieder besuche gehe, dann werden sie wohl alle Untersuchungsergebnisse haben um mir eine Antowrt zu geben. Und auch dann wissen wir was weiter passiert.

 

 

 

Ja wir schreiben mittlerweile Dezember 2010 und es ist so einiges passier, kurze und länger Krankenhausaufenthalte, aber in hinsicht auf Transplantation leider noch gar nix.

 

 

 

Und dann passierte jetzt im Dezember das, was ich mir nie zu vorstellen gewagt habe, denn daran möchte ich nie denken, bzw erleben, aber leider habe ich es für einen kurzen Moment mit erleben müssen. Ich hatte noch geschlafen und wurde wach, weil es wie dolle an der Haustür klingelte. Ich brauchte eine Weile um das überhaupt zu realisieren das es die Hausklingel war und ich dachte mir noch warum macht Toni nicht auf, er ist doch da und als es gar nimmer aufhörte zu klingelte, schwang ich mich doch aus dem Bett und ging nach unten und öffnete die Tür. Meine Nachbarin stand davor und sagte mir mein Mann würde draussen bewusstlos am boden liegen. Im ersten Moment konnte ich nix sagen oder tun, ich lief wie vom teifel besssen nach draussen und da lag er und rührte sich nicht mehr. Genau so stelle ich  mir den tag vor, wo es wirklich mal so kommen könnte. Ich lief zu ihm und sprach ihn an aber keine Antwort, wi in Trance wollte ich zurück ins Haus um den Notrufknopf zu drücken, den mein Schatz auch nicht dabei hatte. Doch die Nachbarin meinte der Bürgermeister, der auch in unsere Strasse wohnt, w+rde schön den Krankenwagen verständigen. Als BM zurück kam, hatte er einen weiteren Nachbarn bei sich und zu zweit versuchten sie meinen Mann aufzu heben. Er kam auch wieder zu Bewusstsein, doch so richtig da war er noch nciht. Die zwei Männer trugen meinen Mann ins Haus und kurz drauf war auch schon Notarzt und Krankenwagen da. nach der Info die der Notarzt brauchte, schloss er meinen Mann gleich ans EKG an und verabreichte ihm ein Medikament und nach einer ganzen Weile, nahmen sie ihn dann schließlich mit, da das ganze doch etwas ernster war. Der Grund für den Zusammenbruch konnte sich bis dahin keiner erklären, ausser das es eventuell einfach zuviel war, das Toni draussen Schnee geschippt hatte.

 

 

Ich fuhr etwas später ins Krankenhaus, da ich bei den Untersuchung sowieso nix ausrichten konnte. Er lag in einem Überwachungszimmer, am Überwachungsbildschirm, war aber wieder voll bei bewusstsein, was mich schon mal beruhigte. Doch bis dahin wusste man noch nix genaues, nur soviel das es wohl wirklich zu viel Anstrengung war und das er einige Prellungen vom Sturz hatte die ihm zu schaffen machte.

 

 

Zwei Tage später, wurde ihm dann auch noch gesagt das an dem Unfallstag, in dem Moment wo er Bwusstlos wurde und umfiel der Defi angesprungen ist.....ohne den Defi, wäre er nimmer unter uns (grausame Vorstellung, an die ich gar nciht denken mag) So war er noch einige age im KH bis der Doc meinte nun wäre er wieder soweit stabil das er wieder nach Hause könnte, allerdings nur wenn er jegliche Anstregung unterläßt, denn sonst würde das gleich wieder dazu führen das er zusammen bricht.

 

 

 

Naja was soll ich sagen: Schneeschippen iss nicht mehr drin und auch sonstiges nicht, was mit größerer Anstregung zu tun hat, aber leider ist nicht alles so toll. Luftnot, besonders Nachts, Schwindelgefühl Übelkeit und und und

 

 

ers wird so langsam Zeit das ein Herz für ihn gefunden wird.

 

Ja aus diesem Grund ist er im Moment auch wieder im KH, zum Glück nur für zwei Tage für den Herzkatheder, den man wieder machen muss, könnte ja sein das vll sagar wieder ein Bypass zu ist, was wir aber nicht hoffen wollen. Naja das Ergebnis kommt morgen bzw übermorgen und dann sehen wir auch wie das ganze weitergeht. Bis dahin!

 

Atuallisiert am 28.4.2011

mittlerweile sind wieder 4 Monate vorbei und Thomas geht es unverändert. Bei unserem letzten Untersuchungstermin in München meinte seine Ärtzin das er auf der normalen Liste mittlerweile keinerlei Chance hätte ein Herz zu bekommen. Sie wollte versuchen ihn wieder auf die Notfallliste zu bekommen. Ob das gut geht wissen wir nicht. Am 2.Mai muss Thomas nach München um die Untersuchungen wieder über sich ergehen zu lassen und dann liegt es wieder an Holland, ob oder ob nicht Notfallliste. Wenn er wieder drauf kommt,dann wird Thomas wieder die ganze Zeit im KH verbringen, ob wir dann allerdings wieder das Glück haben, das er hier bei uns ins KH kann oder die ganze Zeit in München bleiben muss, das wissen wir nicht. Vorerst ist mal wichtig das er auf die Liste kommt und das dann auch schnell ein herz gefunden wird und die Sache nicht wieder so endet wie vor 3 Jahren.Aber ich werde euch auf dem Laufenden halten wie es weiter geht.

 

So Thomas war nun am 2. Mai in der Tageklinik in München zum Herzkatheder, hab ihn morgens reingefahren und abends ab 20 uhr konnt ich ihn wieder abholen.Am Tag danach rief dann die Ärztin aus München an und teilte uns mit, das er wieder auf die Notfallliste kommt, aber Großhadern hat leider kein Intensivbett frei, aber die würden mit 3 Krankhäusern verhandeln und sobald diese oder Großhadern ein Intensivbett frei haben, liegt Thomas drin. Nun heisst es leider wieder warten, warten und nochmal warten auf das freie Intensivbett. Mal schaun wie lang wir warten müssen.

 

Mittwoch, den 8.06.2011

So heute kam der Anruf aus dem Krankenhaus: Sie haben ab nächsten Dienstag ein Intensivbett frei und Thomas bekommt das. Auf der einen Seite sind wir nun erleichtert, da es nun endlich mal wieder etwas vorwärts geht, auf der anderen Seite kommt jetzt auch die Angst.  Wie lang wird er nun warten müssen bis das passende Herz gefunden wird. Intensivstation ist ja nicht  ganz so gemütlich wie ein normales Zimmer, er wird sie wohl in der Zeit auch nicht so frei bewegen können und und und. Ich denke mal bei Thomas kommen da noch  ganz andere Ängste und Gedanken dazu, an die ich  gar nicht denken möchte. Ich werde euch nächste Woche mehr berichten, dann weiss ich vll auch wieder etwas mehr.

 

Dienstag, den 14.6.2011

 Heute habe ich meinen Schatz ins Klinikum Grosshadern in München gefahren. Wir sind schon ziemlich früh los, das wir an der Anmeldung nicht so lang warten müssen. Es ging auch alles ziemlich flott und so waren wir dann schon um 9 Uhr auf der Station. Da sie die anderen Patienten noch versorgten mussten wir noch kurz warten, aber dann bekam Thomas sein Bett und musste sich auch gleich ausziehen und das schicke Krankhaushemdchen anziehen. Dann wurde er auch schon verkabelt und ich ging in der Zwischenzeit im etwas Lesestoff besorgen, da es auf der Intensiv ja kein Fernseher oder der gleichen gibt. Als ich zurück kam war soweit alles fertig bei ihm. Leider konnte ich  nicht all zu lange bleiben und so fuhr ich dann gegen 10 Uhr wieder nach Hause. Am frühen Abend haben wir telefoniert und  dann meinte er, er will wieder heim :-) nun lag er an noch mehr Kabel und Monitoren angeschlossen und langweilte sich zu tode. Leider kann ich ihn in München auch  nicht jeden Tag besuchen, aber zum Glück gibt es ja Telefon. Morgen steht der Hertkatheder an und dann sehen wir weiter. Wenn ich morgen  wieder mehr weiss, könnt ihr es hier nachlesen.

powered by Beepworld